Intubation

Die Intubation ist ein Verfahren, das vor allem in der Anästhesie, aber auch in der Intensiv- und Rettungsmedizin eingesetzt wird. Es dient zur Sicherung der Atemwege bei bewusstlosen Patienten mit Hilfe eines Endotrachealtubus über den der Patient künstlich beatmet werden kann.

Durchführung:

Der Kopf des Patienten wird in der so genannten Schnüffel- oder verbesserten Jackson-Position gelagert. Hierduch wird ein idealer Sichtweg durch den Mund in den Larynx erreicht.

Die Intubation erfolgt unter Zuhilfenahme eines Laryngoskops. Der Spatel des Larnygoskops wird mit der linken Hand vorsichtig bis zur Epiglottis vorgeschoben, und verschiebt dabei die Zunge von rechts nach links. Es ist äußerst wichtig darauf zu achten, dass die Zähne des Patienten nicht als Hebel für den Spatel verwendet wird oder Zunge / Lippen einklemmt werden.Zum Anheben der Epiglottis wird das Laryngoskop nach oben und kaudal gezogen. Zur Hilfe kann von einem Helfer Druck auf das Cricoid ausgeübt werden (Sellick-Handgriff). Mit der rechten Hand wird nun der Tubus durch die Stimmlippen hindurchgeschoben bis der aufblasbare Cuff die Stimmlippen passiert hat.Danach wird der Cuff aufgebläht (geblockt) und der Patient auskultiert. Ist man sich nicht sicher ob man nicht versehentlich den Ösophagus intubiert hat  hört man als erstes auf den Magen bei Gabe von einem Atemzug durch den Beatmungsbeutel. Sollte der Tubus im Ösophagus liegen muss erneut intubiert werden. Ist der Tubus in der Trachea wird der Patient weiterbeatmet und auskultiert ob die Lunge gleichseitig belüftet ist. Falls nicht wird entblockt und der Tubus erneut positioniert.

Cyberfussel

Veröffentlicht von

Bis 1989 Rettungsdienst (SMH) in Halle/Saale. In der Pflege seit 1990. 1995 Fachausbildung AI.

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