Beatmungsformen – VCV

VCV = Volume Controlled Ventilation (Volumenkontrollierte Beatmung)

Kontrollierte Beatmungsform = automatisch und unabhängig von Eigenatmung
– übernimmt die gesamte Atemarbeit des Patienten  = keine Synchronisation
– Einstellung des gewünschten Atemhubvolumens
– der Respirator presst das Gasgemisch mit konstantem Flow bis zum eingestellten Volumen in die Lunge
danach offnet sich das Expirationsventile und passive Ausatmung durch die Elastizität der Lunge
– keine Rücksichtnahme auf die bestehenden Atemdrücke

Die VCV wird vor allem als intraoperative Beatmungsform bei gesunden Lungen eingesetzt.

Reanimationen: Diese Beatmungsform ermöglicht es trotz der sich ständig ändernden Druckverhältnisse durch die Herzdruckmassage eine Mindestventilation zu erreichen.

Geräteeinstellungen:

– Atemhubvolumen (VT) Menge die pro Atemhub verabreicht werden (ml)
– Atemfrequenz
– PEEP (positiver endexpiratorischer Druck)
– I:E-Verhältnis oder Inspirationszeit (Tinsp oder Insp.Dauer)
– FIO2 Inspiratorische Sauerstoffkonzentration
– Obere Druckbegrenzung

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  • VCV beatmung
  • unterschied PCV und VCV
Cyberfussel

Veröffentlicht von

Bis 1989 Rettungsdienst (SMH) in Halle/Saale. In der Pflege seit 1990. 1995 Fachausbildung AI.

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