Punktion der A. radialis zur BGA

Die arterielle Punktion ist bei uns eine ärztliche Tätigkeit!

Vor der arteriellen Punktion muss der Allen-Test durchgeführt werden.
Es muss gewährleistet sein, dass sich A. radialis und A. ulnaris gegenseitig funktionell ersetzen können.
Vor der arteriellen Punktion muss die Gerinnungssituation abgeklärt werden.
Lagerung: Der Patient sollte so gelagert werden, dass sein Arm bequem neben dem Körper, Palmarseite (Beugeseite) nach oben ausstreckt zum liegen kommt.
Nach der Desinfektion sollte ein Gegenstand (z.B. Desinfektionsflasche) unter das Handgelenk geschoben werden, damit das Gelenk maximal überstreckt werden kann.
Die Hand sollte während der Punktion sicher und still liegen. Notfalls muss sie mit einem langen Pflasterstreifen fixiert werden.
Zur Stichtechnik gibt es 2 Möglichkeiten
Die erste entspricht der venösen Punktion, langsames vorschieben mit leichtem Zug bis Blut in das Röhrchen läuft.
Das Gefäß wird dabei weniger verletzt, jedoch sind rollende Gefäße mit dieser Technik oft nicht punktierbar, da die Gefäßwand der Arterie wesentlich fester ist als die einer Vene.
Die zweite Möglichkeit ist das ruckartige Einstechen der Kanüle direkt über dem Gefäß, danach langsames zurückziehen bis Blut in das Röhrchen läuft.
Rollende Arterien können damit besser punktiert werden, jedoch wird die Arterie ventral und dorsal durchstochen.
Es besteht dann die Gefahr einer Blutung oder einer arteriellen Thrombosierung.
Das Blutgasröhrchen muss komplett gefüllt werden, damit am BGA Gerät genügend Material zur Verfügung steht.

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