Heparininduzierte Thrombozytopenie – HIT

Bei der heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) wird durch die Verabreichung von Heparin die Anzahl der Thrombozyten verringert. Es werden zwei Typen der HIT unterschieden.

Typ 1 – tritt in den ersten Tagen der Heparinbehandlung auf.
– mäßiger Abfall der Thrombozyten
– spontane Rückbildung nach wenigen Tagen
– Thrombos fallen nicht unter 80.000/μl

Typ II – er beruht auf einer Antikörperbildung gegen Heparin/Protein-Komplexe.
– hängt von der Dauer der Heparinbehandlung ab und tritt unter fünf Tagen seltener auf
– hohe Dosierungen fördern das Auftreten

Beim Erstkontakt mit Heparin kommt es nach einer Latenzzeit von 1 bis 2 Tagen zum raschen Abfall der Thrombozytenzahlen auf weniger als die Hälfte des Ausgangswertes. Wenn der Patient bereits vormals Kontakt mit Heparin hatte und Antikörper gebildet hat, kann dies ohne Latenzzeit und mit noch schnellerem Verlauf vor sich gehen.

>> Link zu einer Dissertation „Heparin-induzierte Thrombozytopenie Typ II bei Patienten der internistischen Intensivstation“

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