Akrinor ®

Wirkstoff:

Cafedrinhydrochlorid 200 mg
(Coffein + Ephedrin)
Theodrenalinhydrochlorid 10 mg
(Theophyllin + Noradrenalin)
(Verhältnis 1:20)

Akrinor wird zur peri-/intraoperativen Therapie der Hypotonie ,zur Therapie des hypotonen Kreislaufversagens und der orthostatischen Dysregulation eingesetzt.

Kontraindikation:

– Hypertonie
– Mitralstenose
– Engwinkelglaukom
– Hyperthyreose
– Phäochromozytom
– Prostataadenom mit Restharnbildung
Akrinor darf nicht bei Bronchialasthmatikern mit Sulfitüberempfindlichkeit angewendet werden.

Bei einigen Patienten kann Herzklopfen auftreten.

Insbesondere bei Vorliegen einer schweren Herzkranzgefäßerkrankung können pektanginöse Beschwerden auftreten bzw. verstärkt werden und ventrikuläre Rhythmusstörungen auftreten.
Bei extremer Überdosierung sind durch zentrale Erregung verursachte Nebenwirkungen (z. B. Miktionsbeschwerden, Muskeltremor), sowie Gewöhnung bis hin zur Entwicklung einer Abhängigkeit denkbar.

Wechselwirkungen:

Eine gleichzeitige Anwendung von ß-Blockern bedingt eine Frequenzsenkung. Blutdrucksteigernde Arzneimittel wie DL- Norephedrin und Ephedrin können in ihrer Wirkung verstärkt werden, blutdrucksenkende wie Guanethidin können in der Wirkung abgeschwächt werden.

Dosierung:

Erwachsene:
Bei nicht bedrohlichen Zuständen 1/4 Ampulle langsam i.v., in bedrohlichen Zuständen 1/2 bis 1 Ampulle langsam i.v. (maximum 1 ml/min), bei Schockzuständen/hypotonem Kreislaufversagen Infusionslösung 1-2 Ampullen als Zusatz zu Infusion.

Kinder:
Je nach Schwere des Zustandes im:
1. und 2. Lebensjahr 0,2 – 0,4 ml
3. bis 6. Lebensjahr 0,4 – 0,6 ml
ab 7. Lebensjahr 0,5 – 1,0 ml

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