Organspende – fast schon ein Unwort

Das Thema Organspende hatte es schon immer schwer. Mit Vorurteilen und Halbwissen genährt durch Filme wie „Fleisch“ und „Coma“ ist dieses Wort eher negativ als positiv besetzt. Die Vorkomnisse in Regensburg, Göttingen und anderswo um Manipulationen der Warteliste haben die Vorurteile eher noch bestätigt. Für mich persönlich, der sich seit mehr als 20 Jahren um eine sachliche Aufklärung bemüht, waren diese Regelverstöße von Ärzten eine persönliche Ohrfeige und ein Rückschlag für die Patienten. Der Tod auf der Warteliste wird auf unabsehbare Zeit der „Normalfall“ in Deutschland bleiben.

Wichtiger den je, ist eine umfassende Aufklärung, insbes. der medizinischen Laien. Viel zu wenig bekannt sind die organisatorischen Strukturen bei der Organspende und Transplantation im Eurotranplant-Verbund. Auch die unterschiedlichen Allokationsverfahren z.B. ETKAS für die Nierenvergabe sind nur den Fachleuten bekannt. Ebenso die Richtlinien der Bundesärztekammer.

Eine Entscheidung FÜR oder GEGEN die Entnahme der eigenen Organe nach zweifelsfreier Feststellung des unumkehrbarem Ausfalls des Gehirns kann m.E. am Besten nach einem ausführlichen Vortrag, mit der Möglichkeit der Fragen zu stellen, getroffen werden.

Für all diejenigen, die mich in oben beschriebener Weise unterstützen und wie ich die Bevölkerung informieren möchten, bitte ich um Verbreitung nachstehender Links. Über Kommentare, Vorschläge und Kontakte würde ich mich freuen.

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