Sellick-Handgriff

Bei der Intubation mit einem Laryngoskop kann es zum Einsatz des Sellick-Handgriffs kommen. Er dient der Vermeidung des Refluxes von Speisebestandteilen während des Intubationsmanövers in die Atemwege  (Aspirationsprophylaxe). Meistens wird er bei der Narkosevorbereitung des nicht nüchternen Patienten (RSI, Ileuseinleitung) angewendet. Der klinische Nutzen ist … Weiterlesen →

Klassifizierung nach Cormack und Lehane

Klassifizierung nach Cormack und Lehane Mit dieser Klassifizierung wird die direkte Sichtbarkeit von Teilen des Kehlkopfes und der Stimmritze, unter Laryngoskopie während einer endotrachealen Intubation beschrieben. Dabei wird kein externer Druck mittels Sellick-Handgriff oder BURP-Manöver auf den Kehlkopf ausgeübt. I: gesamte Stimmritze einstellbar II: Stimmritze teilweise … Weiterlesen →

Wachintubation

Die bronchoskopische Wachintubation ist ein Standardverfahren bei voraussehbarem  „schwierigem Atemweg“. Mögliche Gründe dafür sind anatomische Besonderheiten wie Missbildungen, Tumorerkrankung der oberen Atemwege, sowie OP`s in diesem Bereich, oder eingeschränkte mögliche Mundöffnung. Besonders wichtig während der gesamten Zeit ist die psychologische … Weiterlesen →

ABCDE Schema bei Polytrauma

Von einem Polytrauma spricht man nach einem Unfall mit gleichzeitigen Verletzungen mehrerer Körperregionen, von denen mindestens eine der Verletzungen oder die Kombination lebensbedrohlich ist. Nicht immer sind lebensbedrohende Verletzungen sofort zu erkennen. Mögliche Verletzungen wie z.B. Beckenfrakturen, Wirbelsäulenverletzungen, starke arterielle … Weiterlesen →

RSI – Rapid Sequence Induction im Erwachsenenalter

Synonym: Quick-Intubation, Crush-Intubation, Blitzintubation, Ileuseinleitung Die Rapid Sequence Induction ist eine Sonderform der Narkoseeinleitung die zur Anwendung kommt, wenn ein Patient aspirationsgefährdet ist. Zum Zeitpunkt der Narkoseeinleitung ist die Gefahr einer Aspiration am größten, da es zu einem Ausfall der … Weiterlesen →