Sellick-Handgriff

Bei der Intubation mit einem Laryngoskop kann es zum Einsatz des Sellick-Handgriffs kommen.
Er dient der Vermeidung des Refluxes von Speisebestandteilen während des Intubationsmanövers in die Atemwege  (Aspirationsprophylaxe). Meistens wird er bei der Narkosevorbereitung des nicht nüchternen Patienten (RSI, Ileuseinleitung) angewendet.
Der klinische Nutzen ist umstritten und gilt mittlerweile als veraltet.

Ausführung:

Es wird Druck mit der Hand gegen den Ringknorpel (Cartilago cricoidea) ausgeübt, der die Speisewege im Bereich der oberen Ösophagusenge verschließen soll.

Cyberfussel

Veröffentlicht von

Bis 1989 Rettungsdienst (SMH) in Halle/Saale. In der Pflege seit 1990. 1995 Fachausbildung AI.

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