Gewalt in der Pflege

Gewalthandlungen finden eher in Ausnahmefällen zwischen völlig fremden Personen oder im stationären Bereich statt, sondern vermutlich häufiger im häuslichen Bereich zwischen Pflegebedürftigen und den pflegenden Angehörigen. Dazu gibt es jedoch keine Untersuchungen oder repräsentative Umfrageergebnisse im deutschsprachigen Raum. Gewalt findet … Weiterlesen →

Propofol-Infusions-Syndrom

Propofolinfusionssyndrom ( PRIS ) Das PRIS ist unter anderem charakterisiert durch Herz-Kreislauf-Störungen, Laktatazidose und Rhabdomyolyse*. Die Letalität beträgt bis zu 85%. Die hohe Mortalität des Propofol-Infusionssyndroms (PRIS) scheint in erster Linie durch schwerwiegende kardiovaskuläre Störungen bedingt zu sein. In mehreren … Weiterlesen →

Verabreichen intravenöser Medikamente

Intravenöse InfusionUnter intravenöser Infusion versteht man das langsame Einfließen von Flüssigkeitsmengen – auch arzneimittelhaltig – in eine Vene, unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes gemeint (parenteral). Intravenöse InjektionEine Injektion ist eine Applikation von gelösten oder suspendierten Arzneimitteln durch eine Hohlnadel oder einen … Weiterlesen →

Vernakalant

Vernakalant (Handelsname „Brinavess“) Neu zugelassenes Antiarrhythmikum für die Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern. Die Zulassung stützt sich auf Ergebnisse von vier klinischen Studien, darunter drei randomisierte placebokontrollierte Studien und ein direkter Vergleich mit Amiodaron. Beteiligt an diesen Studien waren Patienten … Weiterlesen →

Maligne Hyperthermie

Maligne Hyperthermie (MH) Bei der malignen Hyperthermie sind volatile Anästhetika oder depolarisierende Muskelrelaxanzien die Auslöser (Triggersubstanzen). Auslöser und Manifestation liegen bei der malignen Hyperthermie zeitlich so dicht beieinander, dass die Verdachtsdiagnose bereits während der Narkose naheliegt. Die metabolische Entgleisung verläuft … Weiterlesen →

Phosphodiesterase – Hemmer

Phosphodiesterase-Hemmer Durch die Hemmung der Phosphodiesterase III steigt die zelluläre Konzentration an cAMP. Durch die Hemmung des Abbaus von cAMP kommt es zu einer Zunahme des Ca2+-Einwärtsstroms und Verstärkung der Ca2+-Freisetzung aus dem sarkoplasmatischen Retikulum → positive inotrope Wirkung cAMP beschleunigt … Weiterlesen →

Katecholamine

Katecholamine Neben der positiv chronotropen, dromotropen und bathmotropen Wirkung und der Steigerung des Sauerstoff-Verbrauchs besitzen Katecholamine einen stark positiv inotropen Effekt.Sie erhöhen während der Dauer des Aktionspotentials die Permeabilität der Zellmembran für Ca2+. Dadurch steigt die Ca2+-Konzentration im Zellinnern während … Weiterlesen →

Herzglykoside

Herzglykoside (Digitalis) Aus verschiedenen Pflanzen lassen sich zuckerhaltige Verbindungen (Glykoside) mit einem Steroidring gewinnen, die die Kontraktionskraft von Herzmuskulatur steigern:herzwirksame Glykoside, Cardiosteroide oder „Digitalis“.Wird die kraftsteigernde therapeutische Dosis nur wenig überschritten, kommt es zu Vergiftungserscheinungen wie Arrhythmie und Kontraktur.Die geringe … Weiterlesen →

B-Blocker

β-Blocker (β-Sympatholytika) Wirkungsweise: β-Blocker sind Antagonisten von Noradrenalin und Adrenalin an den β-Adrenorezeptoren, sie besitzen keine Affinität zu den α-Rezeptoren. β-Blocker schirmen das Herz durch die Blockade von β1-Rezeptoren vor der Sauerstoff-zehrenden Auswirkungen einer Erregung des Sympathikus ab, eine Steigerung … Weiterlesen →

Amiodaron

Amiodaron (Cordarex) Amiodaron blockiert neben den K+-Kanälen auch Na+– und Ca2+-Kanäle. Im Vordergrund seiner Wirkung steht die Verlängerung der Repolarisationsphase durch Hemmung des K+-Auswärtsstromes. Außerdem verlangsamt es die diastolische Depolarisation von Schrittmacherzellen und vermindert damit die Frequenz des Sinusknotens. Es … Weiterlesen →

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